Vita


 

 

Henning Jendritza studierte zunächst Katholische Theologie und Philosophie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelm-Universität zu Bonn und erhielt seine gesangliche Grundausbildung bei der Sopranistin Dorothea Kares in Brühl. Anschließend studierte er Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Lioba Braun. Durch zusätzlichen Unterricht bei unterschiedlichen Dozenten im In- und Ausland sammelte er weitere Erfahrungen. Er besuchte Meisterkurse bei Thomas Heyer, Stephan MacLeod, Delfo Menicucci, Dietrich Hilsdorf und Josef Loibl.

 

Im Konzert- und Oratorienfach fühlt sich der junge Tenor sehr Zuhause. So sang er bereits alle wichtigen Fachpartien und arbeitete u.a. mit Orchestern wie den Bergischen Symphonikern, dem Beethovenorchester Bonn, Concerto Köln, dem Kourionorchester Münster, Concert Royal Köln und dem Orquestra Barroca Catalana. Mehrfach übernahm Henning Jendritza die Solopartien bei diversen Bach-Kantatenreihen in Köln, Bonn sowie beim spanischen BACHcelona Festival. Weitere Konzertengagements führten ihn u.a. in die Sagrada Familia in Barcelona, die Kölner Philharmonie, den Kölner Dom und den Dom zu Osnabrück, die Münchener Residenz und zum Bachfest Leipzig. 

 

Im Mai 2016 gab er sein Rollendebüt als Monostatos in Mozarts Die Zauberflöte am Joburg Theatre (Johannesburg/Südafrika) in der Regie von Christoph Dammann und unter der musikalischen Leitung von Desar Sulejmani. 2017 & 2019 war er in einer von Gregor Horres inszenierten Matthäuspassion als Tenorsolist in Bonn & Leipzig zu erleben. In der Spielzeit 2017/18 war er u.a. mit der Kammeroper München als Cecco in Haydns Die Welt auf dem Mond im Theater Schaffhausen (Schweiz) und Schloss Nymphenburg (München) zu sehen und sang am Theater Solingen die Partie des Oronte in Händels Oper Alcina.

 

2019 erscheint die Ersteinspielung von Christoph Försters Kantate Jauchzt ihr frohen Christenscharen mit Concert Royal Köln beim Label musicaphon.

 

Henning Jendritza ist Preisträger des internationalen BECA Bach Wettbewerbs in Barcelona sowie Stipendiat der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk und des Richard-Wagner-Verbands.